Fragen Sie eine Familie, warum sie das Reisen im Robeta Campervan so liebt, bekommen Sie selten eine Antwort über Grundrisse. Sie bekommen eine Antwort über Morgenstunden. Darüber, dass die Kinder vergessen, dass es Tablets gibt. Darüber, wie es sich anfühlt, eine kleinere, ruhigere Version des eigenen Alltags zu leben.
Wir haben mit zwei Robeta-Familien gesprochen, die genau dieses Gefühl auf völlig unterschiedliche Weise leben. Familie Metličar hat ihren Helios vor einem Jahr gekauft und kann sich heute keinen Urlaub mehr ohne ihn vorstellen. Jani und Teja Jugovic – besser bekannt als die Influencer Cool Fotr und Cool Mamacita – mieten jeden Sommer einen Robeta, ganz bewusst, und hatten nie das Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Auf dem Papier sehen ihre Geschichten unterschiedlich aus. Das Gefühl dahinter ist dasselbe.
Es geht ums Gefühl, nicht um die Ausstattung
Beide Familien griffen bei der Frage, was sie an Robeta am meisten lieben, zum selben Wort: Freiheit.
„Freiheit, Ruhe, das Gefühl, als Familie ganz eng zusammen zu sein, ein einfacheres Leben und die Möglichkeit, sich anzupassen.“
So beschreibt Familie Metličar, was ihr im Vergleich zu jeder anderen Urlaubsform am meisten bedeutet. Stellt man Familie Jugovic dieselbe Frage, landet die Antwort fast am selben Punkt:
„Freiheit – und der Luxus, alles, was man braucht, schon dabeizuhaben.“
Keine der beiden Familien spricht zuerst über technische Daten. Sie sprechen darüber, was passiert, wenn die technischen Daten in den Hintergrund treten – wenn ein Campervan aufhört, ein Fahrzeug zu sein, und einfach zu dem Ort wird, an dem die Familie an diesem Tag zu Hause ist.
Einen Robeta besitzen: Familie Metličar
Als wir Familie Metličar nach einem Jahr mit Robeta fragen, welche Momente unterwegs ihr am stärksten in Erinnerung geblieben sind, nennt sie weder einen Ort noch einen bestimmten Augenblick:
„Es ist eigentlich kein einzelner Moment, eher ein Gefühl unterwegs: Wir sind entspannter, ruhiger, glücklicher – alle vier genießen unsere ganz eigene Art des Abschaltens und lachen, bis uns die Tränen über die Wangen laufen.“
Sie reisen mit zwei Kindern, und ihr Helios bleibt selten lange an einem Ort stehen. Vor die Wahl gestellt zwischen einem festen Standort und dem Weiterziehen von Stopp zu Stopp, kam die Antwort sofort: „Von Ort zu Ort reisen und die Welt entdecken – das gewinnt jedes Mal.“
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Mit dem Besitz kamen auch eigene kleine Rituale. Nach der allerersten gemieteten Reise, noch bevor sie einen eigenen Robeta gekauft hatten, besorgte sich die Familie Campingbecher mit dem Aufdruck „HAPPY CAMPER“ – Becher, die ganz selbstverständlich ihren Platz in der Küche des später gekauften Helios fanden. Ein kleines Detail, das etwas Größeres erzählt: Das Gefühl war schon da, bevor das Fahrzeug es war.
Fragt man sie nach ihren liebsten Campervan-Details, zögern sie keine Sekunde:
„Das Aufstelldach und die Stufe zum Bett im Heck.“
Ein kleines Bauteil – und als wir separat fragten, welches Detail zunächst unwichtig schien und sich unterwegs als das Wichtigste herausstellte, nannten sie genau dieselbe Stufe noch einmal. Ein Jahr täglicher Nutzung zeigt eben sehr genau, welche Designentscheidungen wirklich zählen. Und für eine Familie, die jeden Abend ins Heckbett klettert, schlägt eine gut platzierte Stufe fast alles, was in einem Datenblatt steht.
Das Leben unterwegs hat sie auch ein paar eigene Kniffe gelehrt. Ihr liebster: Die kleine Abfallschublade neben der Tür ist bei ihnen kein Mülleimer, sondern der Platz für die Flip-Flops – so stehen die Schuhe immer genau dort, wo man sie beim Aussteigen braucht.
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Warum kompakt gewinnt
Familie Metličar weiß auch genau, warum sie sich für einen kompakten Campervan und gegen ein größeres Wohnmobil entschieden hat:
„Ein Campervan ist viel wendiger und beweglicher als ein Wohnmobil, und man kommt damit fast überall hin. Unsere eigene Regel lautet: Ein Campervan sollte nicht länger als 6 Meter sein, denn das ist der beste Kompromiss zwischen Komfort und Wendigkeit. Und ein Aufstelldach ist Pflicht, weil wir zu viert unterwegs sind.“
Diese Wendigkeit prägt auch, wie sie die Umgebung erkunden, sobald der Van steht. Weniger Stellfläche bedeutet, dass mehr Orte überhaupt erreichbar bleiben. Und wenn der Van irgendwo nicht hindarf, wird nichts erzwungen: Dann suchen sie sich einen passenden Parkplatz und steigen auf die Fahrräder um – öffentliche Verkehrsmittel nutzen sie nur selten.
Nicht alles ist bilderbuchschön, und die Familie geht offen damit um. Mit zwei Kindern ist der Van selten so aufgeräumt wie auf Fotos, und es gibt immer ein paar Kindersachen, die man zur Seite räumen muss. Auch die ersten Monate brachten die typischen Anfangswehwehchen eines neuen Fahrzeugs mit sich. Ihr Rat an Einsteiger ist eher praktisch als romantisch: Lernen Sie die Grundlagen, bevor Sie losfahren – Wasser auffüllen, Grauwasser ablassen, Kassette entleeren – und machen Sie sich die Regel zu eigen, dass im Campervan weniger mehr ist.
Ein Jahr echter Nutzung hat auch eine klare Wunschliste hervorgebracht. Nichts Dramatisches, meist kleine Erleichterungen: ein einfacherer Zugang zum Stauraum unter dem Heckbett des Helios, ein ausziehbarer Schrank an der Hecktür und ein kleines Gewürzregal an der Küchenwand. Ein Wunsch ist bis heute offen: Die Familie sucht immer noch einen Außengrill – denn, wie sie es formulieren, dem Mann fehlt das klassische Grillfleisch.
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Jeden Sommer mieten: Familie Jugovic
Familie Jugovic hat sich anders entschieden – und zwar ganz bewusst. Nach Jahren mit Urlauben im festen Mobilheim wollten sie mehr Bewegung, ohne auf Komfort zu verzichten. Ein gemieteter Robeta gab ihnen beides:
„Nicht an einen Ort gebunden zu sein, sich spontan zwischen Orten bewegen zu können – und trotzdem praktisch alles zu haben, was eine Ferienwohnung oder ein Mobilheim bietet.“
Ihre Art, sich vor Ort fortzubewegen, unterscheidet sich ein wenig von der der Familie Metličar: Es geht weniger darum, den Van durch Fahrräder zu ersetzen, sondern von vornherein den richtigen Standort zu wählen. Sie suchen immer einen Campingplatz mit einem Laden in der Nähe – für alles andere sind die Räder dabei.
Auch als Mieter haben sie ihre eigenen Routinen entwickelt. Gekocht wird fast ausschließlich draußen – Grill, Pizzaofen, Induktionskochfeld – und mit jeder Reise wird das Gepäck leichter. Waren die ersten Touren noch eher statisch, sind sie inzwischen, wie sie selbst sagen, von Reise zu Reise abenteuerlustiger geworden.
Fragt man nach den Kompromissen, die sie wegen der Größe des Vans eingehen, fällt die Antwort kurz aus: keine. „Am Ende ist der Campervan vor allem zum Schlafen und Fahren da; alles andere passiert draußen“ – und genau das gefällt ihnen daran.
Für Familien, die zwischen Kauf und Miete schwanken, ist die Erfahrung der Familie Jugovic ein wertvoller Anhaltspunkt: Nach vier Jahren haben sie nie den Drang verspürt, selbst einen zu besitzen. Mieten ist für sie kein Zwischenschritt auf dem Weg zum Kauf, sondern einfach die Art, wie sie reisen möchten.
Unsicher, was zu Ihrer Familie passt? Probieren Sie es aus
Die Robeta-Geschichte der Familie Metličar begann nicht mit einem Kauf. Sie begann mit einer zweiwöchigen Reise in einem gemieteten Helios. Der Campervan überzeugte sie so sehr, dass sie beim Entscheiden keine Sekunde zögerten – obwohl der Kauf bedeutete, zum ersten Mal im Leben einen Leasingvertrag abzuschließen. Ihr Tipp: erst mieten. Schneller finden Sie nicht heraus, ob das Reisen im Campervan wirklich zu Ihrem Leben passt.
Zwei Wege, ein Gefühl
Die eine Familie hat ihren Robeta nach einer einzigen Mietreise gekauft. Die andere mietet seit Jahren jeden Sommer und sieht keinen Grund, daran etwas zu ändern. Keiner der beiden Wege ist der „richtige“ – es sind einfach zwei Familien, die auf ihre Weise dasselbe gefunden haben: einen langsameren Rhythmus, weniger Bildschirme und einen Urlaub, der sich weniger nach Flucht anfühlt und mehr nach der Rückkehr zu dem, worauf es ankommt.




