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Wir präsentieren den neuen Robeta Adonis

‍Robeta Wohnmobile

„Der zweite Adonis ist eine größere Herausforderung“

Der erste Robeta Adonis entstand auf der grünen Wiese. Keine Vorgängermodelle. Keine Erwartungen, denen man gerecht werden musste. Nur ein anspruchsvolles Briefing, ein Mercedes-Benz Sprinter-Fahrgestell und ein Designer, dem echte Freiheit gewährt wurde, um herauszufinden, wie ein Robeta der Spitzenklasse aussehen könnte.

Das Modell wurde als „Campervan des Jahres“ ausgezeichnet und hat sich in ganz Europa eine treue Anhängerschaft aufgebaut.

Nun hat Luka Zajc, der Designer hinter dem Original, die Arbeit an der nächsten Generation abgeschlossen. Wir haben ihn gebeten, uns einen Einblick in beide zu gewähren: den ersten Adonis und das, was er für den zweiten vorbereitet hat.

Mercedes ist die Nummer 1 unter den Plattformen für Luxus-Wohnmobile

Ein leeres Blatt

Als das ursprüngliche Adonis-Projekt ins Leben gerufen wurde, war der Ausgangspunkt wirklich völlig offen.

„In der ersten Phase des Entwurfsprozesses lasse ich mich nicht von technischen Einschränkungen behindern. Ich versuche, das Beste aus dem leeren Blatt zu machen – und so viele kreative Gestaltungslösungen wie möglich zu entwickeln. Dabei wird schnell klar, welche Richtung die richtige ist.“

Im Zuge der Arbeit an den Konzeptskizzen mit dem Robeta-Team kristallisierte sich die Ausrichtung für Adonis relativ schnell heraus. Das gemeinsame Ziel war klar: ein Modell, das auf den ersten Blick wie ein Robeta wirkt, dabei aber ein bisher unerreichtes Niveau erreicht.

Das neue Mercedes-Benz Sprinter-Fahrgestell stellte das Team vor Herausforderungen, mit denen es bisher noch nicht konfrontiert worden war. Modelle auf Stellantis-Fahrgestellen – Fiat, Citroën und Opel – bildeten seit Jahren die Grundlage für Robeta. Der Sprinter war Neuland.

„Das Mercedes-Fahrwerk stellt uns vor zahlreiche Herausforderungen. Jedes Detail, an das wir uns bei den Stellantis-Fahrwerken gewöhnt hatten, musste leicht angepasst werden. Mercedes zeichnet sich durch seine Premium-Ausstrahlung, ein raffinierteres Fahrerlebnis und sein Gesamtimage aus – ist jedoch nicht so lastorientiert wie die Stellantis-Plattform, und daran mussten wir uns anpassen.“

Einige typgenehmigte Bauteile waren nur begrenzt verfügbar. Der Sitzkäfig – der tragende Rahmen für den Fahrgastraum – war ein Beispiel dafür, wo die Flexibilität eingeschränkt war. Doch laut Luka gehört es zum Handwerk, innerhalb dieser Grenzen zu arbeiten.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit den Ingenieuren von Robeta das Maximum erreicht haben, was das Fahrwerk und die Komponenten uns zu diesem Zeitpunkt bieten konnten.“

Der Karakter des Adonis

Als wir Luka bitten, die gestalterische Handschrift des ersten Adonis zu beschreiben, gibt er zwei Antworten: eine visuelle und eine erlebnisbezogene.

Optisch besticht vor allem die ausziehbare Kerrock-Arbeitsplatte – eine Küchenoberfläche, die die Arbeitsfläche erweitert und eine Spüle so integriert, dass sie wie aus einem Guss wirkt. Es ist die Art von Detail, die man unterschiedlich wahrnimmt, je nachdem, ob man sie nur betrachtet oder tatsächlich benutzt.

Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass es schwieriger ist, genau das zu fotografieren: das Gefühl, in einem Mercedes zu sitzen – und nicht nur in einem Aufbau.

„Beim Adonis habe ich versucht, die unverkennbare Mercedes-Designsprache einzufangen. Mein Ziel ist es, dass Sie im Adonis das Gefühl haben, in einem Mercedes-Benz zu sitzen. Dass Exterieur und Interieur so harmonisch miteinander verbunden sind, dass Sie sich sofort wie zu Hause fühlen – und dass Sie das Ganze nicht als Umbau wahrnehmen, sondern als ein Fahrzeug, das von Grund auf als Einheit konzipiert wurde.“

Das Badezimmer rundet diese Vision ab. Adonis verfügt über ein Türsystem, das sich um 180 Grad öffnen lässt – ein Detail, das zwar einfach klingt, aber die Wirkung und Funktionalität des Raums grundlegend verändert. Hochwertige Materialien runden das Gesamtbild ab.

„Der Adonis hebt sich durch sein äußeres Erscheinungsbild von der Konkurrenz ab, und der letzte Schliff ist der erste Eindruck, den man gewinnt, wenn man einsteigt. Hochwertige Materialien und eine durchdachte Auswahl der Innenausstattung. Auf lange Sicht ist es natürlich die Benutzerfreundlichkeit, die wir in das elegante Interieur integriert haben, die die Besitzer zufriedenstellt.“
Das Einzige seiner Art – Adonis Offroad-Edition

Was die Eigentümer sagten

Die Rückmeldungen der ersten Adonis-Besitzer fielen im Großen und Ganzen begeistert aus. Die Ausstrahlung, die allgemeine Benutzerfreundlichkeit, die Qualität – all das wurde positiv aufgenommen.

Einige Rückmeldungen waren jedoch konkret genug, um die nächsten Schritte zu bestimmen.

Das Badezimmer sorgte für die meisten Kommentare. Die Besitzer lobten die hochwertigen Materialien und die Optik. Was sie sich jedoch noch mehr wünschten, war mehr Platz – und einen separaten Duschbereich. Auch der Stauraum im Heckbereich fand Beachtung: Er besticht durch eine beeindruckend effiziente Raumnutzung, allerdings ist nicht alles auf Anhieb griffbereit.

Das Feedback der Besitzer hat bei der Entwicklung der nächsten Generation eine wichtige Rolle gespielt.

„Die Meinung der Nutzer muss respektiert werden – schließlich sind sie es, die mit dem Produkt leben. Bei allen neuen Projekten versuchen wir, das Feedback der Händler und die Meinungen der Kunden zu berücksichtigen.“

Der zweite Adonis: Evolution statt Revolution

Angesichts des Erfolgs des ersten Adonis verfolgte das Team bei der nächsten Generation einen klaren Ansatz.

„Da Adonis das Flaggschiff der Robeta-Modellpallette ist und bei den Käufern großen Anklang gefunden hat, haben wir uns für einen evolutionären Ansatz entschieden. Die wesentlichen Merkmale dieses Modells bleiben erhalten. Sie wurden jedoch alle aufgefrischt und verfeinert.“

Die ausziehbare Kerrock-Arbeitsplatte bleibt. Die Glastür im Badezimmer bleibt. Das hochwertige Ambiente bleibt. Was sich ändert, ist alles rund um diese Fixpunkte.

Das Badezimmer ist die bedeutendste Neugestaltung – eine direkte Reaktion auf das Feedback der Eigentümer.

„Ich kann bereits verraten, dass das neue Adonis über ein wirklich schönes, geräumiges und funktionales Badezimmer verfügen wird.“
Neues Badezimmerdesign

Konkret: ein separater Duschbereich, deutlich mehr Platz und durchgehend dieselbe hochwertige Materialauswahl.

Die Küche erhält einen größeren Kühlschrank – eine praktische Verbesserung, die von erfahrenen Besitzern gewünscht wurde.

Die Oberschränke über den Sitzen weisen ein neues Detail auf : Einige lassen sich ähnlich wie die Gepäckfächer in Flugzeugkabinen öffnen. Die Bedienung ist angenehm, sofort intuitiv und optisch unverwechselbar.

Eine neue, moderne Innenraumpalette bietet noch mehr Gestaltungsfreiheit – die Grundfarben der Korpusse lassen sich frei mit bis zu fünf verschiedenen Frontoptionen kombinieren.

Auch technisch wurde der Campervan weiterentwickelt: neue Materialien im Innenraum und Verfeinerungen in allen Systemen.

Erster Entwurf für Adonis

Ein Kompromiss, der sich lohnt

Eine der bedeutendsten Änderungen beim neuen Adonis ist die Sitzanordnung hinter dem Fahrersitz.

Die erste Generation verfügte über zwei einzelne, vollständig verstellbare Sitze für den dritten und vierten Passagier – ein Premium-Detail, das zur Positionierung des Modells passte. Im neuen Adonis werden diese durch eine kompaktere Sitzbank ersetzt – allerdings keine gewöhnliche. Sie ist verstellbar und schwenkbar, sodass sie sich zusätzlich zu ihrer Hauptfunktion als nach vorne gerichtete Sitzgelegenheit in eine Lounge-Anordnung verwandeln lässt, wie Besitzer des Schumacher-Modells sicher erkennen werden. Auf diese Weise ist es Robeta erneut gelungen, ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit und Innovation zu gewährleisten.

Ein Blick ins Fahrzeuginnere

Der Grund dafür ist ganz einfach, und die Angaben der Eigentümer haben die Entscheidung leicht gemacht.

„Wir brauchten diesen Platz für das Badezimmer. Die Entscheidung fiel relativ leicht, da die überwiegende Mehrheit der Besitzer eines Adonis der ersten Generation aus Paaren besteht. Sie machten deutlich, dass die Einzelsitze zwar hervorragend sind, aber so selten genutzt werden, dass wir uns alle einig waren, ein wenig extra Platz lieber dem Badezimmer zu überlassen.“

Dieser Kompromiss verdeutlicht die Disziplin, die hinter einem guten Wohnmobildesign steckt: die richtige Ausstattung für den richtigen Kunden, basierend darauf, wie die Menschen tatsächlich im Fahrzeug leben – und nicht darauf, wie sie sich das vorstellen.

Details im Badezimmer, die den Unterschied ausmachen

Und dann ist da noch Herkules

Adonis ist nicht der einzige Neuzugang. Neben der zweiten Generation von Adonis stellt Robeta ein neues Modell vor: Robeta Hercules.

Der auf einem 6,9 Meter langen Sprinter mit Längsbetten basierende Hercules teilt die DNA des Adonis und eine Vielzahl von Komponenten. Seine größere Länge hat es ermöglicht, eine Fülle von Ausstattungsmerkmalen zu integrieren, die im Adonis aufgrund von Platzmangel keinen Platz fanden. Er ist eine andere Antwort auf dieselbe Herausforderung – ein längeres Fahrzeug, eine andere Schlafgeometrie, dieselbe Premium-Basis. Im Kern ist der Hercules ein Adonis, der offen mit der Welt der Full-Size-Reisebusse flirtet.

Erster Entwurf zu „Hercules“

Wie Luka seinen eigenen Adonis konfigurireren würde

Wenn er die Wahl hätte, was würde der Designer selbst zusammenstellen?

„Ich würde mich für einen Sprinter mit 190 PS, Allradantrieb und Automatikgetriebe entscheiden. Mit ‚For-Two‘-Ausstattung. Off-Grid-Paket. Neues Interieur ‚Silver Fantasy‘ mit Polsterung ‚Sunny Noon‘.“

Und wie würde er es nutzen?

„Wann immer es die Zeit erlaubt – sei es für Wochenendausflüge oder längere Individualreisen.“

Der neue Robeta Adonis gehört zur Modellpalette des Modelljahres 2026. Alle Details und Ausstattungsoptionen werden in Kürze im Konfigurator verfügbar sein, und der Kastenwagen wird auf dem Caravan Salon Düsseldorf seine offizielle Premiere feiern.

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